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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Ernten, trocknen und genießen

Die wunderbaren Aromen von Kräutern begleiten uns durch den Sommer. Wenn wir sie konservieren, müssen wir aber auch im Winter nicht auf deren Genuss und Wirkung verzichten.

Sind die Kräuter erst einmal geschnitten, sollten sie schnell weiter verarbeitet werden – sonst verlieren sie ihr Aroma und ihre Heilkraft. Am besten und einfachsten ist es, Kräuter zu trocknen oder einzufrieren. Pflanzen mit flüchtigen, frischen Aromen wie Petersilie, Kerbel, Dill, Schnittlauch oder Sauerampfer eignen sich besser zum Einfrieren. Dagegen behalten Kräuter mit eher herben Aromen wie Thymian, Bohnenkraut, Salbei oder Liebstöckel auch beim Trocknen ihr Aroma. Ernten Sie die Kräuter kurz vor der Blüte als ganze Zweige. Binden Sie die Zweige an den Enden zusammen und hängen sie die Sträuße an einem warmen, dunklen Ort etwa zwei bis drei Wochen lang kopfüber auf. Wichtig: Die Sträuße dürfen nicht dicht sein, sonst kommt nicht genug Luft ins Innere. Sie sind trocken, wenn die Blättchen zwischen den Fingern zerbröseln.

Ab in den Ofen damit!

Wer keinen optimalen Trockenplatz findet oder Kräuter verarbeiten will, die schwer zu trocknen sind – wie Salbei oder Liebstöckel – kann sie auch im Backofen trocknen. Dazu legen Sie die Zweige lose auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei rund 50 Grad rund zwei bis drei Stunden bei angelehnter Ofentür trocknen lassen. Die getrockneten Kräuter mit Stiel in eine fest verschließbare Plastikbox geben und an einem dunklen, trockenen Ort aufbewahren. Dort halten sie sich bis zu einem Jahr.

Kräuter im Eiswürfelformat

Zum Einfrieren die Kräuter unter fließendem Wasser waschen, trocken tupfen, grob schneiden und in kleinen Portionen einfieren. Nehmen Sie zum Einfrieren Eiswürfelbehälter, damit lassen sich die Kräuter gut portionieren. Die Tiefkühl-Kräuter sind maximal sechs Monate haltbar, danach verlieren sie an Aroma. Verwenden Sie niemals angetaute Kräuter, da sich ihr Aroma schon verflüchtigt hat.

Geschenk oder Zierde der Küche?

Ideale Kräuter zum Einlegen in Öl sind Oregano, Rosmarin, Salbei oder Thymian. Geben Sie zwei bis drei Stengel in eine Glasflasche, die mit einem halben Liter Öl aufgefüllt und gut verschlossen wird. Das ganze rund drei Wochen ziehen lassen. Achtung: Kräuter zum Einlegen nicht klein hacken, sonst kann Schimmel entstehen. Für die Herstellung von aromatisiertem Essig können sowohl ganze Zweige als auch zerkleinerte Kräuter verwendet werden. Die enthaltene Säure im Essig verhindert Schimmelbildung. Zum Einlegen in Essig eignen sich besonders gut Estragon, Thymian und Rosmarin. Schöne Glasflaschen mit Kräuterzweigen sind außerdem eine schöne Geschenkidee und eine Zierde für jedes Küchenregal.

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