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Arbeitsplatten sind das Herzstück der Küche

Für jeden Geschmack gibt’s geeignete Materialien

Eine Traumküche wird erst durch das passende und richtige Zubehör perfekt. Aus Sicht des Kochs ist die Arbeitsplatte das bedeutende Element innerhalb der Küche. Hier wird vorbereitet, geschnitten, geklopft oder einfach nur abgestellt. In vielerlei Hinsicht ist die Arbeitsplatte daher das Herz einer jeden Küche. Die Materialien für Arbeitsplatten sind so vielseitig wie die Geschmäcker, für die sie gemacht sind.

Marmor, Stein und – nein, es bricht nicht

Arbeitsplatten aus Naturstein wie Granit, Marmor oder Schiefer wirken edel und weisen immer individuelle Maserungen und Farbschattierungen auf. Natursteine sind hitze-, schnitt- und kratzunempfindlich, selbst Wasser kann ihnen meist nichts anhaben. Granit hat sich als besonders robustes Material einen Namen gemacht. Er hält Temperaturen bis zu 600 Grad aus und ist besonders unempfindlich gegen Flecken und Kratzer. Außerdem lässt sich die glatte Oberfläche des Steins sehr einfach reinigen. Marmor ist weicher, anfälliger für Kratzer und saugt Flüssigkeit leicht auf. Auch Schiefer ist anfällig für Kratzer. Teilweise können sogar Stücke aus dem Material herausplatzen. Meist wird Schiefer gebrochen und nicht geschliffen, wodurch eine unebene Oberfläche entsteht. Steinoberflächen sollten am besten mit einem feuchten Tuch und wenig Spülmittel gereinigt werden, nicht aber mit ölhaltigen Polituren oder aggressiven Reinigern.

 

Natürlichkeit kennt seine Grenzen

Als weiteres natürliches Material kommt für Küchen-Arbeitsplatten Holz zum Einsatz. Es wirkt natürlich, wärmt optisch und erzeugt eine wohnliche Stimmung. Holz als Arbeitsplatte ist allerdings nicht vergleichbar mit Naturstein, da selbst harte Holzarten nicht allzu robust sind. Schwere Töpfe können Dellen, Küchenmesser und andere scharfkantige Gegenstände Schnitte hinterlassen. In den entstandenen Ritzen können sich Bakterien sammeln. Deshalb: Nie direkt auf der Arbeitsplatte schneiden. Holz ist nur bedingt hitzeresistent, heiße Töpfe hinterlassen schnell Verfärbungen oder gar Brandflecken. Das Material ist anfällig für Flecken und quillt schnell, wenn Feuchtigkeit eindringt. Dagegen kann die Holzplatte geschützt werden, indem alle Fugen gut versiegelt werden.

Kunst, Kunststoff, Kunststoffplatte

Die Vorteile von Arbeitsplatten aus Schichtstoff oder Laminat sind vielschichtig: pflegeleicht, hart und preisgünstig. Und: Es sind nahezu alle Optiken möglich: Holz- oder Natursteinoptik, Hochglanzdekore, Beton und vieles mehr. Auch wenn die meisten Schichtholz- oder Laminatarbeitsplatten durchweg preisgünstiger als die anderen Alternativen sind, gibt es große Qualitätsunterschiede. Je dicker die beschichtete Oberfläche ist, desto strapazierfähiger wird sie. Aber auf keiner Schichtholz- oder Laminatarbeitsplatte sollte direkt geschnitten werden, da dies die Oberfläche zerstören kann. Kunststoffarbeitsplatten sind empfindlich gegen Hitze - unbedingt Untersetzter verwenden. Unter der obersten Schicht aus Kunststoff befindet sich bei Kunststoffarbeitsplatten meist Pressspanholz. Deshalb sollte sich kein Wasser an den Fugen der Arbeitsplatte stauen, da das Pressholz quellen kann. Leichte Verschmutzungen sind hier ganz unproblematisch mit Wasser, handelsüblichem Putzmittel und kratzfreiem Schwamm zu entfernen.

Das robuste Material: Keramik

Sand, Feldspat, Lehm und Mineraloxiden heißt die Zusammensetzung, aus der Keramik besteht. Der künstlich hergestellte Stein wird unter Druck und hohen Temperaturen gebrannt. Keramik-Arbeitsplatten sind robust, kratzfest und hitzebeständig. Keramik ist unempfindlich gegenüber Säuren und fleckresistent, da das Material aufgrund seiner geschlossenen Oberfläche praktisch keine Flüssigkeiten absorbiert. Das Material ist überaus hygienisch. Keramik kann in sehr dünnen Platten produziert werden und wirkt dadurch sehr leicht. Meist sind sie in Gastronomiebetrieben zu finden, aber auch ambitionierte Hobbyköche schwören auf Küchen aus Edelstahl. Da darf natürlich auch die Arbeitsplatte aus Edelstahl nicht fehlen. Sie sind besonders hygienisch und sehr hitzebeständig. Allerdings sind sie auch anfällig für Kratzer. Wasser, Fett und weitere Flüssigkeiten hinterlassen schnell Spuren. Aber ganz nach dem Motto: Wo gehobelt wird, da fallen Späne, erwecken Küchen mit Spuren eben auch den Eindruck, dass darin gelebt wird.

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